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Bundeskartellamt erwirkt für Händler auf den Amazon Online-Marktplätzen weitreichende Verbesserungen der Geschäftsbedingungen

Bonn. Aufgrund von kartellrechtlichen Bedenken des Bundeskartellamtes ändert Amazon seine Geschäftsbedingungen für Händler auf den Amazon Online-Marktplätzen. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Zur Beendigung unseres Verfahrens wird Amazon seine Geschäftsbedingungen für die auf dem Marketplace tätigen Händler für den deutschen Marktplatz amazon.de, für alle europäischen Marktplätze (amazon.co.uk, amazon.fr, amazon.es, amazon.it) sowie weltweit für alle seine Online-Marktplätze einschließlich der amerikanischen und asiatischen Marktplätze anpassen. Die Änderung der Geschäftsbedingungen (Business Solutions Agreement - BSA) wird heute von Amazon angekündigt und veröffentlicht. Sie tritt 30 Tage später in Kraft. Damit werden die zahlreichen Beschwerden von Händlern beim Bundeskartellamt gegenüber Amazon aufgegriffen. Die Änderungen betreffen den einseitigen Haftungsausschluss zugunsten von Amazon, die Kündigung und Sperrung der Konten der Händler, den Gerichtsstand bei Streitigkeiten sowie den Umgang mit Produktinformationen und viele andere Fragen. Für die auf den Amazon Marktplätzen tätigen Händler haben wir mit unserem Verfahren weltweit weitreichende Verbesserungen erwirkt. Das Verfahren wird eingestellt“.

 

Bundeskartellamt erlaubt Übernahme von Handelshof durch EDEKA

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Bonn. Das Bundeskartellamt hat heute die Übernahme der Handelshof-Gruppe durch EDEKA freigegeben. Das Zusammenschlussvorhaben betrifft den Erwerb von 100 Prozent der Kommanditanteile sowie der alleinigen Kontrolle an der Handelshof-Gruppe durch die EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG und die EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Wir haben die Absatz- und Beschaffungsmärkte in diesem Fall sehr genau analysiert. Letztendlich haben wir in keinem regionalen Großhandelsmarkt für Lebensmittel ein wettbewerbliches Problem durch den Zusammenschluss EDEKA/Handelshof identifiziert. Auch die Beschaffungsseite war Gegenstand sorgfältiger ökonomischer Würdigung. Wir wissen, dass EDEKA hier eine starke Marktposition hat. Unsere Ermittlungen haben aber ergeben, dass der Anteil der Handelshof-Gruppe mit deutlich unter 0,5 Prozent am bundesweiten Beschaffungsvolumen letztlich als so gering einzuschätzen war, dass der mit der Übernahme einhergehende Zuwachs bei EDEKA keine erheblichen wettbewerbliche Auswirkungen hat.“

Kindergeld steigt ab Juli

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Region. Das Kindergeld wird ab Juli um zehn Euro erhöht. Somit werden für das erste und zweite Kind jeweils 204 Euro Kindergeld pro Monat gezahlt, für das dritte Kind 210 Euro. Ab dem vierten Kind werden jeweils 235 Euro pro Monat gezahlt. Die Beträge werden automatisch angepasst und ab Juli 2019 von der Familienkasse ausgezahlt. Kindergeld-Berechtigte müssen nichts veranlassen. Das höhere Kindergeld ist Teil des Familienentlastungsgesetzes der Bundesregierung.

Anmeldung des Kaufs der „National Geographic“-Lizenz durch Gruner + Jahr nach Bedenken des Bundeskartellamtes zurückgenommen

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Bonn. Das Verlagshaus Gruner + Jahr hat Ende Januar 2019 seine Anmeldung des Erwerbs der deutschsprachigen Lizenz der Zeitschrift „National Geographic“ zurückgenommen. Zuvor hatte das Bundeskartellamt dem Unternehmen seine wettbewerblichen Bedenken gegen das Vorhaben mitgeteilt. Gruner + Jahr ist u.a. der mit Abstand größte Anbieter von populären Wissenszeitschriften in Deutschland und Herausgeberin des nach Stück- und Umsatzzahlen größten Wissensmagazins auf dem deutschen Markt, der Zeitschrift „GEO“.

Idai verwüstet südliches Afrika

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Mosambik. Es sind beunruhigende Nachrichten, die in diesen Tagen in der Afrika-Abteilung von MISEREOR in Aachen eingehen. Seit vor einer Woche Zyklon Idai über Mosambik, Malawi und Simbabwe hinweggefegt ist und Überschwemmungen ganze Landstriche unter Wasser gesetzt und verwüstet haben, melden sich immer mehr Projektpartner von MISEREOR aus den betroffenen Gebieten. Sie schildern die Situation und bitten dringend um Unterstützung.

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