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Daniel Craig: Bier statt Martini

daniel craig2London. Am 2. April ist es so weit: Daniel Craig ist das allerletzte Mal als Agent 007 in „Keine Zeit zu sterben“ auf der Kinoleinwand zu sehen. Im Gespräch mit dem „Express“ machte der Brite klar, dass das Kapitel „Bond“ für ihn nach immerhin 13 Jahren mit dem kommenden Kinoabenteuer abgeschlossen sei. „In der Zukunft wird es jemand anderes machen müssen“, so der 51-Jährige unmissverständlich. Auch auf den Posten des Regisseurs hat Craig offenbar keine Lust: „Um Gottes Willen, nein. Ich will nach Hause gehen, etwas essen und dann ins Bett gehen. Wenn du als Regisseur arbeitest, sitzt du nachts noch mit den Produzenten zusammen und den Autoren. Nach zwei Stunden Schlaf musst du dann wieder zum Dreh zurück. Nein, danke.“

Die Produktion des aktuellen 007-Streifens war von turbulenten Regisseur-Wechseln, Drehbuch-Änderungen und Unfällen am Set überschattet – für Daniel kein einfaches Ende. Nun zeigte ein Trailer, was die Zuschauer mit dem Film erwartet. Nur etwas über zwei Minuten dauert der Clip, den eingefleischte 007-Fans heiß ersehnt haben: In ihm reihen sich Sportwagen, Maschinenpistolen und eine wilde Verfolgungsjagd auf dem Motorrad aneinander. Streng geheim ist dagegen das Finale des Streifens. Wie „The Sun“ berichtete, soll der Film mit einem Cliffhanger enden, der offen lässt, ob Bond überlebt oder stirbt. Übrigens ist Craig im wahren Leben seiner berühmten Rolle nicht besonders ähnlich. Wie der Schauspieler selbst erklärte, fürchtet er sich vor Pistolen und leidet unter Höhenangst. Auch der Ruhm macht Daniel zu schaffen, wie er der Zeitung „The I“ verriet: „Es braucht schon einige Zeit, bis man das Ganze in seinen Kopf bekommt. Berühmt zu werden ist verstörend, ein Schock für das eigene System und zu lernen, sich daran zu erinnern, wieso man den Job eigentlich macht… na ja, bei mir hat es 20 Jahre gedauert.“ Aber eines hasst der Brite ganz besonders: Die Frage, ob er seinen Drink gerührt oder geschüttelt möchte. Bekanntlich trinkt „Bond“ seinen Martini nur in der ersten Variante. Im Interview mit dem „Sunday Mirror“ erklärte der Mime: „Wenn mich jemand fragt ‚Wollen Sie ihn geschüttelt oder gerührt?‘ möchte ich ihnen ins Gesicht hauen. Man geht für einen Drink in eine Bar und man bekommt drei. Und eigentlich mag ich gar keine Martinis. Ich trinke lieber Bier.“

Jade-Weser-Zeitung.de

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