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Schiedsrichter unter Druck

Oldenburg. Handball-Schiedsrichter sind bei ihren Einsätzen hohen körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Ob dieser Druck die Entscheidungen von Spitzen-Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern beeinflusst, untersuchen Oldenburger Sportwissenschaftler ab Januar im Projekt „Diagnostik von Schiedsrichterentscheidungen im Handball unter Belastung“. Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft fördert das Vorhaben der drei Oldenburger Forscher Prof. Dr. Jörg Schorer, Dr. Florian Loffing und Prof. Dr. Dirk Büsch über zwei Jahre mit rund 110.000 Euro.

 

EWE Baskets wollen Siegesserie im Wolfsbau verteidigen

Oldenburg. Die EWE Baskets Oldenburg wollen ihren zweiten Platz in der easyCredit BBL am Sonntag (15 Uhr) verteidigen. Dazu benötigen die Oldenburger einen Erfolg beim zuletzt besser in Fahrt gekommenen Mitteldeutschen BC. Zwei schwere Auswärtsaufgaben bei medi bayreuth und s.Oliver Würzburg, dazu das Derby gegen die Eisbären Bremerhaven, die EWE Baskets Oldenburg waren zuletzt mit großem Respekt in das anspruchsvolle Programm mit drei Spielen in sieben Tagen gegangen. Die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic aber bestätigte die starken Eindrücke aus dem Saisonverlauf und baute die Siegesserie auf mittlerweile sieben Erfolge am Stück aus.

Coach Drijencic setzt auf volles Haus und lautstarke Unterstützung im Nordderby

Oldenburg. Siegesserie, volles Haus im ersten Heimspiel des neuen Jahres - Oldenburger Basketball-Herz, was willst Du mehr? Antwort: Einen Sieg im Nordderby! Gegen die Eisbären Bremerhaven gehen die EWE Baskets Oldenburg als klarer Favorit in die Partie des 14. Spieltags der easyCredit BBL. Und auch wenn beide Teams in der Tabelle weit auseinander liegen, so gibt es doch ein paar Gemeinsamkeiten. Sowohl die EWE Baskets (3. Platz) als auch die Eisbären (17.) haben jeweils herausragende Spielmacher in ihren Reihen. Oldenburgs Will Cummings (18,8 Punkte und 4,3 Assists pro Spiel) und Bremerhavens Chris Warren (16,9 Punkte, 5,9 Assists) zählen zu den besten Points Guards, die die BBL zu bieten hat. Auf dieses Duell der beiden dürfen sich die 6.000 Fans in der am 2. Januar (Tipoff 20.30 Uhr) wohl ausverkauften Großen EWE Arena und die TV-Zuschauer besonders freuen.

90:70 in Bayreuth der fünfte Erfolg in Serie

Oldenburg. Die EWE Baskets Oldenburg haben ihren Platz unter den besten vier Teams der easyCredit BBL zementiert. Durch den überzeugenden und nie gefährdeten 90:70-Erfolg beim Tabellenfünften medi bayreuth kletterten die Oldenburger mit 18:4 Punkten auf den dritten Rang. Dabei präsentierte die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic sich kurz nach Weihnachten von Beginn an mit höchster Konzentration und mit einem hervorragenden Gameplan. Die Oldenburger spielten mit hoher Physis, Intensität, hohem Tempo und überzeugten neben herausragender Verteidigung mit vielen Optionen in der Offensive. In der ersten Halbzeit überrollten die EWE Baskets ihre Gastgeber phasenweise und legten den Grundstein für den Erfolg.

Besonders in der Defensive überzeugte die gesamte Mannschaft erneut, hielt Bayreuth fast 20 Punkte unter dem bisherigen Saisonschnitt, sicherte sich 13 Steals und generierte aus diesen Ballgewinnen immer wieder einfache Punkte. Während die Gastgeber sich weder am Brett noch aus der Distanz entscheidend durchsetzen konnten und nur knapp über 40 Prozent ihrer Feldwurfversuche trafen, verwandelten die EWE Baskets über 50 Prozent ihrer Würfe.

Besonders das Power Forward-Duo Philipp Schwethelm und Nathan Boothe wurde an der Dreierlinie immer wieder herausragend freigespielt. Schwethelm und Boothe sammelten so jeweils 19 Zähler und trafen dabei kombiniert zehn ihrer 13 Versuche aus der Distanz. Will Cummings entschied das Duell der Spielmacher gegen David Stockton deutlich für sich, erzielte 18 Punkte und sammelte dazu vier Assists und vier Rebounds. Zudem punkteten auch Rasid Mahalbasic (11) und Frantz Massenat (10) zweistellig.

Das erste Viertel hatte vor allem Phillip Schwethelm bestimmt, der die Begegnung mit zwei erfolgreichen Dreiern eröffnete und insgesamt 14 Punkte in den ersten zehn Minuten auflegte. Will Cummings traf aus der Distanz und per Abschluss plus Bonusfreiwurf zum 15:8, Schwethelm schraubte den Vorsprung erstmals in den zweistelligen Bereich. Während Bayreuth sich nur auf Adonis Thomas verlassen konnte, schienen die EWE Baskets aus der Distanz kaum verfehlen zu können und führten nach zwei Distanztreffern von Nathan Boothe mit 28:18.

Eben dieser Boothe erhöhte kurz nach Beginn des zweiten Viertels auf 33:20. Die Gastgeber wirkten von dem defensiven Druck der Oldenburger verunsichert, die sich Ballgewinn auf Ballgewinn sicherten und diese konsequent in einfache Punkte umsetzten. Ob per Alley-oop von Cummings auf Mahalbasic oder aus der Distanz durch Massenat, Oldenburg brillierte und zog auf 42:20 davon. Erst jetzt geriet der Spielfluss ins Stocken und Bayreuth konnte den Rückstand bis zur Halbzeit auf 14 Zähler verkürzen.

Nach Wiederbeginn zeigte sich dann der Wert der starken Verteidigung der EWE Baskets, die über mehrere Minuten, in denen offensiv wenig gelingen wollte, die Spielkontrolle und zweistellige Führung bewahrte. Die ersten Oldenburger Punkte fielen dann auch bezeichnend nach einem Steal von Karsten Tadda. Bayreuth fightete nun, bewegte sich auf Augenhöhe, die Gäste aber hatten immer eine Antwort und erhöhten durch Schwethelm wieder auf 61:41, bevor Karsten Tadda mit seinem 1.500. Punkt in der Karriere die Führung auf über 20 Zähler ausbaute.

Ein Bayreuther 9:0-Lauf verkürzte neun Minuten vor dem Ende auf 65:53, die EWE Baskets aber spielten ihre Vorteile unter dem Korb über Rasid Mahalbasic routiniert aus und ließen den Vorsprung nie in den einstelligen Bereich sinken. Spätestens als Kapitän Rickey Paulding aus der Distanz zum 82:66 traf, war die Partie entschieden, Frantz Massenat und Nathan Boothe erhöhten den Vorsprung dann noch einmal deutlich.

Stimmen zum Spiel:

Mladen Drijencic (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): " Ich kann nur immer wieder diese Atmosphäre hier bewundern. Bei unseren Heimspielen ist die Stimmung auch sehr gut und es ist sehr hart für die gegnerische Mannschaft bei uns zu spielen, aber hier ist die Halle kleiner und kompakter. Ich habe das Gefühl, dass es hier sehr viel lauter ist als bei uns und genau deshalb schätze ich die Leistung meiner Mannschaft noch mehr. Sie musste 40 Minuten sehr hart und extrem physisch arbeiten und gleichzeitig auch Gegenwehr leisten, sowohl mental als auch physisch. Ich bin sehr stolz darauf, wie sie das geschafft hat. Auch unseren Gameplan hat meine Mannschaft sehr gut umgesetzt. Wir haben uns in jeder Situation auf dem Spielfeld sowohl defensiv als auch offensiv als Team präsentiert. Ich kann nur Chapeau vor der Leistung meiner Mannschaft sagen."

Raoul Korner (Head Coach medi bayreuth): „Zuerst Glückwunsch an Mladen und sein Team zum äußerst verdienten Sieg. Auch ich möchte mich meinem Kollegen anschließen und mich bei unseren Fans bedanken. Wir waren heute leider nicht in der Lage auf dem Level eines Top 4 Teams zu spielen. Wir wussten, dass Oldenburg ein Top 4 Team ist und uns diesen Platz nicht kampflos überlassen wird. Ich denke man hat gesehen, dass uns heute ein großes Stück gefehlt hat. Die Qualität und Erfahrung, über die Oldenburg verfügt, konnten wir nicht beantworten. Wir hätten ein außergewöhnlich gutes Spiel von allen Akteuren gebraucht und das war heute leider nicht der Fall. Wir haben zu viele Fehler gemacht und letztendlich in der Offensive zu unpräzise versucht, Chancen zu erzwingen. Wir haben zu viel forciert und zu wenige Vorteile aus der Offensive kreiert. Auch in der Defensive haben wir zu viele Fehler begangen. All das aneinandergereiht, reicht leider nicht gegen eine Mannschaft von dieser Qualität. Wir haben heute gesehen, dass wir noch – in Klammern Fragezeichen - kein Top 4 Team sind. Jetzt geht es darum den Schalter möglichst schnell umzulegen und in zwei Tagen ein Team zu empfangen, das ums Überleben kämpft und das uns hier eine gehörige Aufgabe geben wird. Wir werden uns steigern müssen, um in zwei Tagen das Spiel zu gewinnen.“

Baskets Juniors verpassen Überraschung in Wedel knapp

Oldenburg/Wedel. Die Baskets Juniors/Oldenburger TB haben am Sonntag eine Überraschung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga knapp verpasst. Beim Tabellenzweiten SC Rist Wedel unterlagen die Oldenburger in einer engen Partie mit 80:86 und warten nun bereits seit vier Partien auf den nächsten Sieg. Es sind frustrierende Erfahrungen, die von den Baskets Juniors im ersten Teil der Saison gemacht werden. Bereits zum dritten Mal konnten die Oldenburger eine enge Partie in den letzten Minuten nicht für sich entscheiden. Kleine Unstimmigkeiten in der Offensive und Defensive, aber auch unnötige Konzentrationsfehler machten den Unterschied zwischen einer Bilanz von 6:3 oder 3:6.

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