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EWE Baskets wollen ersten EuroCup-Sieg in Italien

Oldenburg. Am Mittwoch (20.30 Uhr) sind die EWE Baskets Oldenburg wieder im 7DAYS EuroCup gefordert. Dann treten die Oldenburger bei Germani Brescia Leonessa an. Ein Sieg würde zur Halbzeit des Top 16 für eine hervorragende Ausgangssituation sorgen. Nach dem bisher längsten Auswärtstrip der Saison durften die EWE Baskets zumindest für zwei Nächte in Oldenburg neue Energie tanken, bevor sich das Team am Dienstag auf den Weg in Richtung Italien machte, um dort mit Germani Brescia Leonessa auf das nächste italienische Spitzenteam zu treffen. Dann soll im fünften Versuch im EuroCup der erste Sieg in Italien gelingen.

 

Altjührden auch ohne Trainer in Delmenhorst gefordert

Altjührden. Im Spiel Eins nach dem Rücktritt von Trainer Christian Schmalz ist die SG VTB/Altjührden bei der HSG Delmenhorst gefordert. Anpfiff in der Sporthalle am Stadion in Delmenhorst ist am Samstag um 19:15 Uhr. Unruhige Tage und Nächte liegen hinter den Verantwortlichen der SG VTB/Altjührden. Besonders der sportliche Leiter Christoph Deters führte viele Gespräche und Telefonate, um wieder Ruhe in die Mannschaft zu bekommen und eine Lösung auf der Trainerposition für die Zukunft zu finden. Und nachdem sich eine Interimslösung zerschlagen hat, wird Deters mit Unterstützung einiger Führungsspieler die Mannschaft auf das Spiel in Delmenhorst vorbereiten und während des Spiels als Verantwortlicher auf der Bank sitzen. „Jetzt sind aber vor allem die Spieler gefordert. Ich erwarte eine Reaktion der Mannschaft und dass alle zeigen, dass das Spiel gegen Elsfleth nicht unser Anspruch sein kann,“ nimmt Deters die Spieler in die Pflicht. Allerdings will Deters möglichst kurz als Mannschaftsverantworlicher fungieren: „Am Samstag Abend haben sich unsere Vorzeichen komplett verändert. Wir waren auf der Suche nach einem Trainer ab Sommer. Da wir nach Christians Rücktritt keine sofortige Übergangslösung mit einem qualifizierten Trainer umsetzen konnten, suchen wir ab sofort einen Trainer, der kurzfristig übernehmen kann und die Rückrunde nutzen soll, um Umfeld und Mannschaft kennen zu lernen, um nächste Saison wieder voll anzugreifen. Wir sind mit mehreren Trainern in guten Gesprächen und wollen spätestens in der nächsten Woche eine Entscheidung treffen.“ Allerdings wartet auch auf dem Feld mit der HSG Delmenhorst keine leichte Aufgabe. Delmenhorst verfügt mit dem Toptorschützen der Liga Jörn Janßen, der pro Spiel durchschnittlich 8,5 mal erfolgreich ist, Spielmacher Frederic Oetken und Ex-Vareler Tim Coors über einen äußerst durchschlagskräftigen Rückraum. Und auch sonst ist der Kader sehr ausgeglichenen besetzt und wirft ligaweit die zweitmeisten Tore. Trainiert werden die ambitionierten Rand-Bremer vom Vareler Ex-Coach Jörg Rademacher, der sicher den schlingernden Varelern gerne einen weiteren Schuss vor den Bug setzen möchte und damit in der Tabelle punktemäßig gleich ziehen würde. „Delmenhorst ist alles andere als eine leichte Aufgabe. Wir müssen unbedingt eine stabile Abwehr stellen mit guten Torhütern und uns dann mit einfachen Toren im Tempospiel belohnen,“ gibt Deters die Marschroute vor. Zumindest personell hat sich die Lage der Vareler entspannt. Außer der noch am Kreuzbandriss laborierende Lasse Thünemann sind wieder alle Spieler im Training. „Jetzt müssen es die Spieler aber auch auf die Platte bringen. Sicher haben wir genug Potenzial, um auch in Delmenhorst zu gewinnen, aber ohne die nötige Einstellung und 100 Prozent Einsatz haben wir, wie letzte Woche gesehen, gegen jede Mannschaft in dieser Liga Probleme,“ fordert Deters Grundtugenden von seinen Spielern.

 

Längste Auswärtsreise der Saison führt nach Patras

Oldenburg. Die EWE Baskets Oldenburg sind auf der bisher längsten Auswärtsreise der Saison gefordert. Am Mittwoch (18.30 Uhr) sind die Oldenburger beim griechischen Vizemeister Promitheas Patras zu Gast und könnten sich mit einem Auswärtserfolg eine hervorragende Ausgangsposition im Top 16 des 7DAYS EuroCup sichern. Den emotionalen Höhepunkt des Einzugs in das Pokalfinale konnten die EWE Baskets nach dem Sieg in Ulm nur kurz genießen, bereits am Montagabend folgte die erste Trainingseinheit zur Vorbereitung auf den griechischen Vizemeister, am frühen Dienstag machten sich die Oldenburger dann auf den zehnstündigen Weg nach Patras. Die Partie am Mittwoch wird auch eine Frage der körperlichen und mentalen Frische.

SG VTB/Altjührden erwartet Schlusslicht

Altjührden. Am Samstag um 19:30 Uhr startet für die SG VTB/Altjührden die Hinrunde mit dem 2. Heimspiel in Folge. Zu Gast in der Manfred-Schmidt-Sporthalle ist das Schlusslicht Elsflethter TB. Vier Punkte forderte Trainer Christian Schmalz aus den ersten beiden Heimspielen und nach dem Sieg vom letzten Wochenende gegen den VfL Fredenbeck stehen die Chancen gut, diese Vorgabe zu erfüllen. Der Gast aus Elsfleth gewann erst 2 Spiele und wartet bereits seit Mitte September auf einen Sieg. Auch wenn der Aufsteiger aus der Wesermarsch häufig die Spiele knapp gestalten kann, 7 Spiele wurden nur mit einer Differenz mit maximal 3 Toren Rückstand verloren, ist der Gastgeber haushoher Favorit. Schaut man dabei auf Statistik, ist ein Spiel mit wenigen Toren zu befürchten. Schliesslich trifft die nach Gegentoren zweitbeste Abwehr aus Altjührden auf die viertbeste Deckung. Dazu werfen die Männer von der Weser die mit Abstand wenigsten Tore. Und dass obwohl mit Florian Doormann ein ehemaliger Vareler Zweitligaspieler Kopf der Mannschaft ist. Und Doormann ist nicht nur Haupttorschütze und Vorbereiter auf dem Feld, er steht auch an der Spitze eines vierköpfigen Trainerteams, welches noch aus den Spielern Bela Rußler, Ruven Rußler und Abteilungsleiter Sascha Klostermann besteht. Neben Doormann steht mit Phillip Bolte noch ein weiterer ehemaliger Vareler Drittligaspieler im Kader des Gastes. Ob die beiden Ex-Vareler an alter Wirkungsstätte aber mitspielen werden ist noch fraglich. Bolte fiel bereits im Dezember aus, Doormann verletzte sich im letzten Spiel des Jahres am Sprunggelenk. Aber auch die SG kennt sich mit Verletzungen aus. Mit Lasse Thünemann und Aydrian Dröge fallen weiterhin 2 Langzeitverletzte aus. Außerdem wird Rasmus Ots fehlen, der am Wochenende für die estnische Nationalmannschaft Spiele gegen Luxemburg bestreiten wird. Martin Steusloff, der von Oktober bis Dezember den verletzten Kapitän Kai Schildknecht vertreten hat, steht weiterhin im Team, wird aber in den nächsten Wochen aus beruflichen und privaten Gründen nicht an den Spielen teilnehmen können. Trotzdem ist Trainer Christian Schmalz optimistisch. „Klar ist noch Luft nach oben, aber endlich können wir jetzt mit unser vermeintlich ersten Sechs trainieren und uns einspielen. Und zu Hause , da gibt es gar keine Diskussionen, wollen und müssen wir Elsfleth einfach schlagen.“ Trotz des wohl parallel stattfindenden Spiel der deutschen Nationalmannschaft hoffen die Vareler Verantwortlichen auf eine gut besuchte Halle und eine ähnlich lautstarke Unterstützung wie am vergangenen Samstag.

Altjührden erwartet VfL Fredenbeck

Altjührden. Am Samstag endet für die SG VTB/Altjührden die Hinrunde mit einem Heimspiel gegen den VfL Fredenbeck. Anpfiff ist wie gewohnt um 19:30 Uhr in der Manfred-Schmidt-Sporthalle. „Vier Punkte aus den nächsten beiden Heimspielen“, so die Forderung von Trainer Christian Schmalz. „Wir haben jetzt noch 2 Saisonziele. Erstens wollen wir im Pokal natürlich nach Hamburg und zweitens wollen wir in der Liga oben dran bleiben und so viele Spiele wie möglich gewinnen. Was dann dabei herauskommt, sehen wir dann.“ Allerdings werden sich die Fredenbecker sicher nicht so präsentieren wollen, wie am Samstag vor Weihnachten, als sie in Altjührden beim Pokal FinalFour bereits im Halbfinale am Verbandsligisten SG Börde Handball scheiterten. Auch wenn dabei mit Torwart Jan Peveling und Haupttorschütze Jan Torben Ehlers zwei Leistungsträger gefehlt haben, war es eine enttäuschende Vorstellung. Dabei verfügt der VfL eigentlich über eine spielstarke und erfahrene Mannschaft, in der schon einige Spieler in höheren Klassen ihr Können bewiesen haben. Mit 14:10 Punkten liegen sie im Verfolgerfeld der Tabelle auf Platz 5 noch mit Tuchfühlung nach oben. Und das, obwohl der Spielplan der Männer aus der Nähe von Stade ungewöhnlich gestaltet ist. So bestreiten sie am Samstag bereits ihr achtes Auswärtsspiel, denen nur 5 Heimspiele gegenüberstehen. Und auswärts läuft es bisher nicht so gewünscht, was die Bilanz von 6:8 beweist. Trotzdem wird es nicht einfach für die heimische SG, denn auch in der Vergangenheit waren die Duelle gegen den VfL meist stark umkämpft. Doch gibt sich Schmalz auch kämpferisch: „Wir haben unser letztes Heimspiel verloren, jetzt gilt es dieses wieder gut zu machen und wir müssen zeigen, zu was wir in der Lage sind!“ Jedoch hat auch die kurze Winterpause wieder für einen personellen Rückschlag gesorgt. Bei Aydrian Dröge wurde nachträglich ein Fingerbruch aus dem Bissendorf-Spiel diagnostiziert und zwingt den jungen Flügelflitzer zu einer mehrmonatigen Pause. Auch hinter dem Einsatz von Fynn Menne steht noch ein dickes Fragezeichen. Erst ein Leistungstest zum Ende der Woche wird Aufschluss geben, ob der Youngster zur Verfügung steht. Jedoch gehen die Verantwortlichen nicht von einem positiven Ergebnis aus. Und ob Rasmus Ots kurzfristig von der Nationalmannschaft heimkehrt, entscheidet der estnische Verband, auch hier stehen die Chancen eher schlecht. Erfreulicherweise meldeten sich mit Kai Schildknecht und Patryk Abram aber wieder zwei gestandene Spieler nach langer Verletzungspause gesund und brennen sicher auf ihren Einsatz. Und da auch Dennis Summa seine Schulterprobleme in den Griff bekommen hat, könnte Trainer Schmalz zumindest im Feld erstmals in dieser Saison auf die „potenzielle Erste Sechs“ setzen. „Seit dem ersten Saisonspiel können wir das erste Mal komplett mit der geplanten Ersten Sechs trainieren. Zwar ist unsere Bank weiterhin nicht sehr breit, aber das ist schon eine erfreuliche Tatsache,“ so ein hoffnungsvoller Christian Schmalz. „Die Mannschaft hat nach der kurzen Pause wieder Spaß im Training und konnte die Euphorie vom Pokalgewinn ins neue Jahr retten. Wir freuen uns auf das Heimspiel und wollen auf jeden Fall mit einem Erfolg ins neue Jahr starten!“

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