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Krüllkuchenduft im Christophorus-Haus

Christophorus HausBrake. Schon im Eingangsbereich des Christophorus-Hauses duftete es nach Krüllkuchen. Wer dem Duft bis in die improvisierte Backstube folgte, konnte Frauen aus der Golzwarder Kirchengemeinde in Aktion erleben. Mehr als 350 Krüllkuchen backten Helma Müller, Edith Sommer, Gisela Pieperjohanns, Anna Thümler und Annemarie Schnieder für die Bewohner der Braker Senioren-Einrichtung.


„Frauen aus unserer Kirchengemeinde kommen seit 25 Jahren im Advent, um gemeinsam mit den Senioren Adventsgestecke zu basteln“, erzählte Helma Müller. So auch in diesem Jahr. Beim Basteln und Dekorieren entstand spontan die Idee, zum Krüllkuchenbacken wieder zu kommen. Dafür hatten die Damen bereits am Vortag den Teig zubereitet. Denn ein guter Krüllkuchenteig muss über Nacht stehen, darin sind sich die ehrenamtlichen Bäckerinnen einig. Während sie erzählten, wurde fleißig gebacken und gerollt. Und auch schon probiert. Viele Bewohner kamen, auch durch den Duft angelockt, und schauten beim Backen zu und nehmen gerne einen ersten Krüllkuchen.


“Früher habe ich auch immer selbst gebacken”, erzählt eine Bewohnerin der Ergotherapeutin Inga Töllner, die die Ehrenamtlichen unterstützt. “Ohne Ehrenamtliche könnten wir solche Aktionen nicht anbieten”, betont Töllner. Etwa zwei Stunden sind die fünf Bäckerinnen im Einsatz, damit am Nachmittag alle Bewohnerinnen und Bewohner die frischen Krüllkuchen genießen können.


“Wir sind froh, dass Ehrenamtlichen zu uns kommen. Das bringt ganz viel Leben ins Haus”, sagt Töllner. Das sind übrigens nicht nur die Damen der Golzwarder Kirchengemeinde, erklärt die Mitarbeiterin des Christophorus-Hauses. Sie freut sich das regelmäßig 12 Ehrenamtliche bei Festen und Ausflügen unterstützen. Manche kommen regelmäßig um gemeinsam mit den Senioren zu spielen oder zu lesen. “Die Bewohner freuen sich immer sehr auf diese Besuche”, sagt Töllner. Das unterstützt auch Einrichtungsleiterin Weiß. “Die Angebote der Ehrenamtlichen sind Höhepunkte für unsere Bewohner. Leider wird es immer schwieriger, Ehrenamtliche zu finden. Deshalb sind wir sehr froh, dass wir einen festen Stamm an Ehrenamtlichen haben.” Damit diese sich wohlfühlen werden sie regelmäßig zum Ehrenamtsfrühstück eingeladen. Dabei können die Helfer sich austauschen.

Jade-Weser-Zeitung.de

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