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Eisvogelksten Einbau

Eisvogel auf der roten Liste

Elsfleth. Dort, wo Steilhänge fehlen, sie zu durchwurzelt oder gar steinig sind, ist die menschliche Unterstützung gefragt. Aber nicht nur der Fließgewässerausbau, sondern auch der steigende Nährstoffeintrag und die Gewässerverunreinigungen sorgen für einen starken Rückgang des blau schimmernden Eisvogels. In Deutschland, wie auch den Niederlanden, der Schweiz, Österreich und Tschechien steht er bereits auf der Roten Liste. Zur Rettung dieser bedrohten Tierart hat die Flächenagentur des Landkreises Wesermarsch in Kooperation mit der Moorriem-Ohmsteder Sielacht (MOS) vier Brutkästen in der Gemeinde Elsfleth errichtet. Dabei wurden jeweils zwei Kästen gegenüber dem Elsflether Stadtwald, am Nebenarm des Morriemer Kanals, sowie im Flächenpool Fünfhausen, am Hilgenlandwetterriehe Kanal aufgestellt. Die Installation von zwei nebeneinanderstehenden Kästen ist dabei essentiell, da Eisvögel zwei Bruten pro Jahr in verschiedenen Röhren durchführen. Brutröhren, welche bereits verwendet wurden, werden auch in den Folgejahren erneut besetzt.

 

Routinierte Abläufe geraten in Schieflage

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Elsfleth. Die Szenerie ist einfach gehalten. Ben und Tom warten, wie so oft, in einem abgelegenen Raum in einer beliebigen Stadt auf Anweisungen, denn sie haben einen mörderischen Job zu erledigen. Doch dieses Mal wird alles anders. Die routinierten Abläufe geraten mehr und mehr in Schieflage und beide müssen sich nun einer ganz neuen Situation stellen. Die Schauspieler Patrick Joswig und Arne Nobel laden am Freitag, 5. April, um 19.30 Uhr zu dieser irren Fantasiereise "Der stumme Diener" in die Galerie KUNST 42, Steinstraße 42, in Elsfleth ein. Dabei kommen insbesondere Fans von Kult-Dialogen à la Quentin Tarantino auf ihre Kosten. Genug Zeit für sinnhafte Fragen und belanglose Nichtigkeiten haben ja beide, während sie in dem Zimmer warten. Dabei entwickeln sich immer mehr Zweifel in das, was beide tun. Vertraute Hierachien werden plötzlich in Frage gestellt, da beide merken, dass sie dem nicht mehr gerecht werden können. 

Eine Reise von Elsfleth bis zu den Bahamas

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Elsfleth. Aus den Wolken schüttete es eimerweise, das Thermometer kletterte nicht über drei Grad Celsius. „Norddeutsches Shietwedder eben“, schaut Detlef Meßjetz, Sportwart im Sportfischerverein Elsfleth mit skeptischen Blick in den grauen Himmel. Doch die hartgesottenen Angler ließen sich nicht davon abhalten ins Wasser zu gehen und insgesamt 11.000 Glasaale auszusetzen. „Das Wasser kommt dann eben von oben und von unten“, scherzt der erste Vorsitzende Sven Kahnke, der in regendichter Kleidung eine weiße Tonne voller tummeliger Glasaale langsam in den Liene-Kanal bei Elsfleth ausgießt. Dabei ist Vorsicht geboten, denn die Glasaale sollen sich bei dieser Aktion nicht unnötig verletzen. Insgesamt 7.000 Tiere werden hier ausgesetzt.

Eine Huldigung an den Boss - Arne Nobel liest Bruce Springsteen

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Elsfleth. Er ist der Boss. BRUCE SPRINGSTEEN hat in seiner Karriere für legendäre Hits gesorgt. Das lebende Denkmal der Musikgeschichte hat sich nun Schauspieler Arne Nobel vorgenommen. Am Freitag, 22. März 2019 wird er in seinem Atelier KUNST 42, in der Steinstraße 24, in Elsfleth den Ausnahmemusiker einen Abend widmen. Seine Verneigung vor dem Boss beinhaltet Liebe, Sehnsucht, Verlangen, krude Stories und Poesie. Arne Nobel übersetzt dabei Songtexte, läßt längst zu Klassikern gewordene Hits erschallen und performt aus der Autobiographe „I ´M ON FIRE“. Los geht die musikalische Reise nach New Jersey um 19.30 Uhr.  Karten können direkt bei Arne Nobel unter der Telefonnummer 01775886518 bestellt werden.

Kommentar zur Gorch Fock Affäre: Traditionen bewahren

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Elsfleth. Jetzt hat es die Elsflether Werft erneut erwischt. Nach 1994 steht sie wieder in der Insolvenz. Damals hatte man einen Weg gefunden, dieses Mal muss es genauso geschehen, denn nicht nur Arbeitsplätze hängen an der Werft sondern auch Traditionen. Apropos: Traditionsreich ist auch die Gorch Fock. Die immense Kostenexplosion für ihre Sanierung wirft Kritiker auf den Plan, die die Gorch Fock als Marineausbildungsschiff in Frage stellen, ja sogar die Sachlage, dass die Deutsche Marine überhaupt ein Segelschulschiff unterhält. Marinesoldat ohne Segelerfahrung? Sogar ich als ehemaliger Zivildienstleistender halte das für keine gute Idee. Vielleicht sehe ich zu viel Nostalgie in diesem Thema, zumal ich ebenso Segler bin und mich alte Segelschiffe faszinieren und ich sogar in Elsfleth aufgewachsen bin, doch müssen nun ein ehemaliges stolzes Schiff und eine Traditionswerft ihren Kopf verlieren, nur weil sich anscheinend wieder einige Herren die Taschen vollgemacht haben? Ich meine nein und hoffe, dass schnellstmöglich eine Lösung für die Elsflether Werft und auch für den Traditionssegler gefunden wird. Ob es sich lohnt, die Gorch Fock wieder flott zu machen oder auf ein ganz neues Schiff zu setzen, müsse geklärt werden. Sicherlich kann sich das Segelschulschiff als Fass ohne Boden herausstellen, doch dass sollten Spezialisten bewerten und keine Politiker. Derzeit sieht aber alles danach aus, dass die beste Variante eine Sanierung der Gorch Fock in Elsfleth ist. Damit würde man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Sicherlich kostet das Geld, aber als Liebhaber alter Segler, der immer noch ein Teil seines Herzens in Elsfleth inne hat, meine ich, dass es sich lohnt. Warum? Darum! Denn ein Staat wie Deutschland mit solch einer Wirtschaftskraft sollte sich den Luxus leisten können, ein wenig Tradition zu bewahren.

Jesco von Moorhausen

Jade-Weser-Zeitung.de

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