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Zukunft der Elsflether Werft - Thümler ist zuversichtlich

gorch fockElsfleth. „Wir dürfen jetzt nicht die Zuversicht verlieren“, appelliert der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler mit Blick auf die wirtschaftliche Schieflage der Elsflether Werft. Denn eine Eigeninsolvenz könne „ein guter Neuanfang für das Unternehmen“ werden und mit der großen Chance auch auf künftige Bundesaufträge verbunden sein. In den neuen Werftvorstand und Aufsichtsrat habe er großes Vertrauen, betont Björn Thümler. Die Aussichten für einen Weiterbau der „Gorch Fock“ stehen nach Einschätzung des CDU-Landtagsabgeordneten generell gut. „Dieses Schiff kann und muss in Elsfleth zu Ende gebaut werden", meint der CDU-Politiker.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werft leisten tadellose Arbeit“, stellt Thümler fest. Die wirtschaftliche Krise des Unternehmens dürfe auf keinen Fall auf ihrem Rücken ausgetragen werden, fügt er hinzu. Die Beschäftigten bräuchten Solidarität aus der Region: „Sie machen jetzt eine belastende Zeit durch.“

Nun müsse die Suche nach einem zusätzlichen strategischen Partner intensiviert werden – im Sinne einer Stärkung des Traditionsstandortes.
Zugleich sollte nach Thümlers Ansicht die gesamte Region zum Ausdruck bringen, dass die Elsflether Werft eine Zukunft haben müsse. Schließlich seien mit ihr hunderte qualifizierte Arbeitsplätze sowie viel Know how und Innovationspotenzial verbunden, so der CDU-Landtagsabgeordnete.

Währenddessen bestätigt der Richter am Amtsgericht Klaus Holtkamp, das die Elsflether Werft AG am 20. Februar 2019, um 14:00 Uhr, einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen gestellt hat. Das Gericht hat einen Gläubigerausschuss, zusammengesetzt aus sechs Groß- und Kleingläubigern bzw. deren Vertretern, eingesetzt. Nachdem sich die Mitglieder dieses Gläubigerausschusses bereits im Vorfeld mit einer Eigenverwaltung einverstanden erklärt haben, hat das Gericht die vorläufige Eigenverwaltung des Vermögens der Elsflether Werft AG angeordnet. Zum vorläufigen Sachwalter, dessen Aufgabe es ist die wirtschaftliche Lage der Schuldnerin sowie die Aussichten für eine Sanierung zu prüfen sowie die Geschäftsführung zu überwachen, hat das Gericht den Hamburger Rechtsanwalt Dr. Per Hendrik Heerma bestellt.

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